»Wasser ist zum Waschen da, falleri und fallera, auch zum Zähneputzen kann man es benutzen«, heißt es in dem heute politisch nicht mehr ganz korrekten Lied der Peheiros aus dem Jahr 1956. Ich würde noch ergänzen wollen, dass Wasser ein exzellenter Begleiter zu Speisen aller Art, zu Wein und auch zu Kaffee ist. Damit ist von meiner Warte mehr oder weniger alles zum Thema gesagt. Glücklicherweise teilt Andreas Fath nicht meine Haltung gegenüber Wasser. Der Chemieprofessor brennt für das Element, weil es das Leben selbst trägt – Menschen, Tiere und die Natur sind auf es angewiesen. Für ihn ist Wasser mehr als eine Ressource; es ist ein verbindendes Element, kostbar und schützenswert. Sein Engagement soll uns daran erinnern, achtsam mit diesem Lebenselixier umzugehen. Aus Liebe zum Wasser schwimmt und schreibt er. »Mein Ziel ist es am Ende, wenn einer das Buch gelesen hat, dass er Wasser mit anderen Augen sieht«, sagte er mir vor über einem Jahr, als wir zum ersten Mal über sein Buch sprachen – ein Buch, das zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht existierte. Ob ihm das gelungen ist? Sehen Sie selbst. Ich wünsche Ihnen eine ganz und gar untrockene Lektüre. Ihr Matthias Grüb